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- Assulo
Schiefer -
Die Nähe zum Rheinischen Schiefergebirge
und die günstigen Transportanbindungen zu Rhein und Mosel
liessen den Naturschiefer auch in Belgien, den Niederlanden
und Luxemburg zu einem viel verwendeten Naturbaustoff werden.
Vielerorts prägen Schieferdächer das Ortsbild und geben den Siedlungen
einen eigenen Charakter.
Die Ardennen sind der westliche Teil des Rheinischen Schiefergebirges
in Bereichen von Luxemburg, Belgien und Frankreich. Das Hohe Venn
ist der Übergang zwischen Ardennen und Eifel. Im Süden reichen
die Ardennen die Täler von Chiers, Sormonne, Meuse und Gland.
Die ältesten Gesteine der Ardennen Tonschiefer und Quarzite
mit einigen Lagen von Gesteinen vulkanischen Ursprungs aus der
Zeit vor dem Devon. Die jüngeren devonischen und karbonischen
Tonschiefer, Sandsteine und Kalke bilden die weitesten Teile der
Ardennen. Die reichen Natursteinvorkommen wie Kalkstein, Dolomit
und Schiefer werden industriell abgebaut. Steinkohlenlager, die
sich vom Nordrand Lüttichs bis nach Valenciennes erstrecken,
waren lange Zeit Grundlage für eine lohnende Metallverarbeitung.
Die aufgeschlossenen Lagerstätten wurden im Tagebau ausgebeutet,
anderenorts entstanden Bergwerke, welche die riesigen Vorkommen
bis in die 1960er Jahre abbauten. Danach verlor der Steinkohleabbau,
wie auch in vielen anderen Montanregionen an Bedeutung.
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